Über mich

Die Anfänge

Angefangen hat alles mit einem C64. Der Freund meiner älteren Schwester besaß einen und ich durfte ihn netterweise für zwei Tage ausprobieren und so vertiefte ich mich in die Programmiersprache Basic. Irgendwann tauchten dann die ersten 286er auf, mit 640KB Ram und einer 40MB Festplatte. Die Taktfrequenz wurde damals noch in MHz und nicht in GHz gemessen. Unglaublich aber wahr! Durch den Umzug vom C64 auf den 286er musste aber auch eine neue Programmiersprache her. Ich entschied mich für Turbo Pascal, um dann zu Visual Basic zu wechseln. Ein guter Schritt, wie sich später zeigen sollte…

Die jungen Jahre

Ich weiß noch, wie ich zu Schulzeiten oft nächtelang programmiert habe, natürlich nur in den Ferien 🙂 Unter anderem auch ein Aufnahmegerät mit dem ich einen Song immer um eine Tonspur erweitern konnte. Mensch war ich stolz, als das Programm endlich lief. Heute würde man darüber nur milde lächeln… Dann ging es los mit dem Studium, Technische Informatik, und ich wechselte mal wieder die Programmiersprache. Dieses mal zu Quick C, mit dem Erfolg, dass ich in den Semesterferien einen Job hatte bei dem es um Prozessvisualisierung ging. Daten eines Siemens-Microcontrollers mussten in Windows 3.0 visualisiert werden. Hochinteressant! Nebenbei interessierte ich mich aber auch für die Microsoft Access Datenbank. Da ich bereits mit Visual Basic programmiert hatte, war der Umstieg auf Visual Basic for Application ein Klacks. Ein guter Schritt, wie sich später zeigen sollte…

Die goldenen Jahre

Die ganze Zeit war ich aber auch immer musikalisch Unterwegs. Ich spielte in einer Kirchenband Gitarre und durfte auch die kölschen Lieder singen, keine Hochzeit ohne „Do kanns zaubere“. Um mich auch körperlich fit zu halten wurde fleißig Volleyball gespielt und das auch mit einigem Erfolg, immerhin wurde ich mit der FH Giessen/Friedberg sogar Deutscher Meister! Lang, lang ist’s her. Wie es der Zufall so will, suchte damals ein Volleyballer aus meiner Mannschaft jemanden mit Kentnissen in der Programmierung von Access-Datenbanken. So schrieb ich für einen bekannten Drucker und Kopierer Hersteller eine Access-Datenbank zur Vertrags-Kalkulation. Da das Programm gut ankam und es jemand betreuen musste, habe ich mein Studium abgebrochen und bei Ricoh als Angestellter angefangen.

Die mittleren Jahre

Zu dem Kalkulationsteil kam dann noch ein Interessenten Teil für die Verkäufer, sodass ein vollständiges Vertriebsinformationssystem entstand. Es war eine interessante Zeit. Als ich anfing verfügten die Mitarbeiter nur über ein Terminal und keine PCs. Die kamen 1997 und ich durfte knapp 100 PCs mit Windows 95 installieren, damals noch mit Disketten! Später erweiterte sich mein Aufgabengebiet dann um eine Oracle-Datenbank und dann kam auch noch ein BI-System. Ein guter Schritt, wie sich später zeigen sollte…

Die späteren Jahre

Denn irgendwann wurde Ricoh umstrukturiert und ich „durfte“ mir einen neuen Job suchen. Durch meine Kenntnisse im BI- und Oracle-Bereich war es jedoch kein Problem, einen neuen Job zu finden. Leider stimmt die Chemie mit meinem Chef nicht, sodass ich nach einem guten Jahr gekündigt habe. Dummerweise ist mir dann auch noch die Aorta gerissen, sodass ich erst mal ausser Gefecht gesetzt war. Jetzt stellte sich die Frage: Wie geht es weiter? Da ich ja schon immer für neues offen war, entschloss ich mich dazu, mich Selbsständig zu machen und in das weite Feld der Webprogrammierung zu wechseln. Zunächst beschäftigte ich mich mit Html, CSS und JavaScript um dann schon relativ schnell mich auch mit dem Content-Management-System Joomla zu beschäftigen. Ein guter Schritt, denn schon bald kam der erste Auftrag. Irgendwann kam auch die Anforderung einen WordPress-Blog zu erstellen. Es stellte sich aber heraus, dass der schönste Block nichts nutzt, wenn er nicht gefunden wird. Also habe ich auch angefangen, mich mit Suchmaschinen-Optimierung zu beschäftigen.

Mal schauen, was die Zukunft noch alles bringt…


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